Hamburg - Die SPD Hamburg und Bürgermeister Peter Tschentscher setzen bei der Bürgerschaftswahl am 2. März klar auf Sieg.
"Wir haben als SPD den Anspruch, in Hamburg wieder als stärkste Kraft aus dieser Bürgerschaftswahl hervorzugehen und mit Peter Tschentscher wieder den Ersten Bürgermeister dieser Stadt zu stellen", sagte SPD-Chefin Melanie Leonhard bei der Präsentation der Wahlplakate. Das zweite wichtige Ziel sei eine möglichst hohe Wahlbeteiligung. Vor fünf Jahren habe der SPD-Wahlkampf unter der Überschrift "Die ganze Stadt im Blick" gestanden. "Jetzt steht unsere Kampagne (...) unter der Überschrift "Hamburg vereint"."
Die Lösung für die großen Themen der Stadt bestehe darin, "dass wir es politisch hinbekommen, Ziele miteinander zu verbinden", sagte
Die SPD will von Ende Januar an mehr als 10.000 Tschentscher-Plakate verteilen. Außerdem seien bei den Bezirksämtern 450 Großflächen beantragt worden, sagte Leonhard. Zu den Kosten des Wahlkampfs sagte sie nichts Konkretes. Sie lägen auf dem Niveau des vorangegangenen Wahlkampfs plus Inflationsausgleich und machten mehrere Hunderttausend Euro aus.
Umfragen sehen SPD mit rund 30 Prozent klar vorn
Umfragen sehen die seit 2011 durchgängig in Hamburg regierende SPD mit rund 30 Prozent klar vorn. Danach folgen die CDU-Opposition und die mitregierenden Grünen mit Werten um die 20 Prozent. Bei der Wahl 2020 hatte die SPD 39,2 Prozent der Stimmen erhalten und die Grünen kamen auf 24,2 Prozent. Die CDU fuhr damals mit 11,2 Prozent ihr historisch schlechtestes Ergebnis ein.
Tschentscher kündigte einen Wahlkampf ohne große Polarisierungen an. "Unsere Partei insgesamt setzt (...) sehr stark auf diesen Zusammenhaltsgesichtspunkt, der in sich schon nicht konfrontativ ist", sagte der Bürgermeister. Gleichzeitig nutzte er jedoch auch die Gelegenheit, die Mitbewerber anzugehen. So sei es grotesk, dass eine neue Wirtschaftspolitik oder ein anderes Vorgehen bei der inneren Sicherheit gefordert werde, obwohl Hamburg als Innovationsregion in einer dynamischen Entwicklung sei und auch sinkende Kriminalitätsraten vorweisen könne. © Deutsche Presse-Agentur
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