Die Zahl der Arbeitslosen ist im März in Leverkusen um ein Prozent oder 65 Männer und Frauen gegenüber Februar auf jetzt 6875 gemeldete Personen zurückgegangen.

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Die Arbeitslosenquote verharrt bei 7,8 Prozent und ist damit um 0,5 Punkte höher als vor einem Jahr, als sie 7,3 Prozent betrug. Im März 2024 waren fast 500 Menschen in der Stadt weniger arbeitslos gemeldet. Diese Zahlen teilte am Freitag die Agentur für Arbeit in Bergisch Gladbach mit, die neben Leverkusen auch den Rheinisch-Bergischen und den Oberbergischen Kreis betreut.

Ein genauerer Blick auf die Zahlen zeigt, dass mit 4408 Männern und Frauen mehr als zwei Drittel aller Jobsuchenden (64 Prozent) Langzeitarbeitslose sind. Weiterhin suchen viele Unternehmen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im März kamen 266 neue freie Stellen in den Bestand der Arbeitsagentur gekommen, 67 weniger als im Februar. Insgesamt hat die Agentur 1302 freie Stellen im Angebot.

In Leichlingen nahm die Zahl der Arbeitslosen gleichfalls leicht um neun Personen auf 936 ab. Im März 2024 war sie um 160 niedriger (776). In Burscheid stieg die Arbeitslosigkeit entgegen dem Trend im Rheinisch-Bergischen Kreis. Ende März waren in der Stadt 719 Menschen ohne Job, neun mehr als im Februar und 35 mehr als im März 2024. Im Rheinisch Bergischen Kreis insgesamt ging die Erwerbslosenzahl um 81 auf 9522 Männer und Frauen zurück. Verglichen mit dem Vorjahresmonat sind das allerdings 931 Erwerbslose mehr. Die Arbeitslosenquote blieb im Kreis im März unverändert bei 6,2 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie 5,6 Prozent betragen.

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Pascal Sahlmen, operativer Geschäftsführer der Agentur für Arbeit in Bergisch Gladbach, sprach angesichts des nur leichten Rückgangs der Arbeitslosigkeit in Leverkusen und im Bergischen Land gleichwohl von einem positiven Signal, "besonders vor dem Hintergrund der anhaltenden Unsicherheiten in verschiedenen Branchen. Entgegen der positiven Entwicklung bei der Arbeitslosigkeit nahm die Zahl der neu gemeldeten Arbeitsstellen in allen drei Regionen – nach dem Anstieg im Vormonat – wieder ab und verbleibt auch weiterhin hinter dem Vorjahr zurück."  © Kölner Stadt-Anzeiger