Herrig – wer kennt ihn nicht, den drittkleinsten Stadtteil am westlichen Rand des Erftstädter Stadtgebiets.

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Doch auf einem Straßenschild wurde aus dem schönen Herrig mal eben "Herring". Glücklicherweise handelte es sich dabei nicht um eine Neubenennung des beschaulichen Ortes, sondern lediglich um einen Druckfehler.

Wie Stadtsprecher Patrick Krausen auf Anfrage mitteilte, sei das Schild noch am selben oder einen Tag später bereits ausgetauscht worden. Getroffen hatte es auch nicht die Ortstafel selbst, sondern das Ortsausgangsschild von Erftstadt-Erp.

Erftstadt: Aus Grachtstraße wurde auf Schild "Grochstraße"

Nun hat sich abermals der Fehlerteufel eingeschlichen. Seit Anfang dieser Woche finden Arbeiten in Liblar in den Straßen "Im Spürkergarten" und "Am Ziegelacker" statt. Ein Schild an der Bahnhofstraße, das die Umleitung anzeigt, weist darauf hin, dass die Zufahrt zu beiden Straßen gesperrt ist. Die Zufahrt zur "Grochstraße" ist laut dem Verkehrszeichen allerdings frei.

Nur gibt es in Liblar, und generell in Erftstadt, überhaupt keine Straße mit dem Namen. Ortsansässigen dürfte schnell aufgefallen sein, dass es sich stattdessen um die Grachtstraße handelt.

Wie Stadtsprecher Patrick Krausen mitteilt, sei das Schild derzeit mit einem roten Kreuz als ungültig markiert worden. Eine Korrektur sei in Auftrag gegeben worden. "Spätestens in der kommenden Woche sollte sie vorliegen", so Krausen.

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Der Straßenname geht im Übrigen auf das Adelsgeschlecht Wolff-Metternich zur Gracht zurück. Der Familie gehörte Schloss Gracht vier Jahrhunderte lang. Früher hieß die Straße Schloßstraße, wurde aber wegen der gleichnamigen Straße in Lechenich umbenannt.  © Kölner Stadt-Anzeiger