Opladen Plus erwägt, den Weltersbachbrunnen am nördlichen Ende der Opladener Innenstadt mit Hilfe von Spenden sanieren zu lassen.

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Die politische Vereinigung würde anschließend auch den Betrieb des Brunnens für zwei Jahre übernehmen. Das teilte Opladen-Plus-Mann Markus Pott am Dienstagabend in der Sitzung der Bezirksvertretung II mit.

Pott erläuterte, dass Opladen Plus die Zeit bis in den Sommer hinein benötige, "um zu prüfen, ob wir das finanziell schaffen". "Nach der Sommerpause gibt es Klarheit und wir würden den Brunnenbetrieb für zwei Jahre tragen", so Pott weiter. Er kündigte auch an, für diesen Fall Bezirksmittel in Höhe von einigen Tausend Euro zu beantragen.

Der Brunnen auf der Straße An Sankt Remigius sprudelt wegen Schäden im Unterbau bereits seit Jahren nicht mehr. Nach Potts früheren Einlassungen fehlt er aber vielen Opladenern arg. Eine technische Reparatur des 1913 von dem Kaufmann Weltersbach gestifteten Brunnens inklusive Trinkwasseranschluss würde nach Angaben aus dem Fachbereich Stadtgrün mit etwa 45.000 Euro zu Buche schlagen.

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Die CDU, die in der Bezirksvertretung den Antrag gestellt hatte, den Brunnen zu bepflanzen, vertagte diesen darauf hin. Auch das wäre indes keine kostengünstige Lösung. Der Fachbereich Stadtgrün kalkuliert mit einmaligen Umbaukosten von vergleichsweise geringen 1200 Euro. Die Folgekosten wären aber ungleich höher: Jährlich soll es 9200 Euro kosten, wenn man aus dem Brunnen eine Pflanzschale machen würde.  © Kölner Stadt-Anzeiger