Saarbrücken - Der saarländische Verfassungsschutz hat eine falsche Zahl zu den Gewalttaten im linksextremistischen Spektrum veröffentlicht.

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Der Fehler sei durch eine fehlerhafte Datenübertragung in einer Tabelle des Berichts entstanden, erklärte ein Sprecher des Innenministeriums auf Anfrage. Der Bericht sei auf der Website korrigiert worden. Die "Saarbrücker Zeitung" hatte zuvor über die Datenpanne berichtet.

Nach Angaben der Zeitung waren in dem Verfassungsschutzbericht für die Jahre 2019 bis 2023 im Phänomenbereich Linksextremismus 22 politisch motivierte Straftaten aufgeführt worden. Darunter sollen neun linksextremistisch motivierte Gewalttaten gewesen sein. Tatsächlich handele es sich aber nur um eine Gewalttat, sagte der Ministeriumssprecher.

Im schriftlichen Teil des Berichts ist alles korrekt

Für den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2023, der im vergangenen Oktober veröffentlicht worden war, sei ein neues Tabellenformat benutzt worden, erklärte der Sprecher. Dabei sei der Übertragungsfehler in der Tabelle passiert. Im Fließtext zu den Straftaten waren die Angaben demnach aber korrekt.

Der Fehler habe ausschließlich in dem online veröffentlichten Bericht korrigiert werden müssen. Eine Prinausgabe des saarländischen Verfassungsschutzberichts gebe es nicht mehr.  © Deutsche Presse-Agentur

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