Gera - Steigende Wasserstände in den Flüssen Sachsens lassen auch die Zuständigen in Gera aufhorchen.

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Bislang gibt die Stadt aber Entwarnung: Der Pegelstand der Weißen Elster am Messpunkt Gera-Langenberg befinde sich mit etwa 100 Zentimetern im Normalbereich. Der Meldebeginn liege erst bei 260 Zentimetern.

Starke Regenfälle hatten in den vergangenen Tagen zu Hochwasser in mehreren europäischen Ländern geführt. In Österreich starb ein Feuerwehrmann, je ein Mensch starb in Polen und in Tschechien, sechs Tote vermeldete Rumänien. In Tschechien standen ganze Straßenzüge unter Wasser, teils wird mit weiter steigenden Pegelständen gerechnet.

In Sachsen richten sich bange Blicke vor allem auf die Neiße und die Elbe. Am Pegel in Dresden galt am Montagmorgen Alarmstufe zwei, in Schöna an der Elbe nahe der tschechischen Grenze Alarmstufe drei.

Die Weiße Elster entspringt in Tschechien südöstlich der Stadt Asch (Aš) und mündet nach mehr als 250 Kilometern bei Halle in die Saale. Dabei streift sie Städte wie Plauen, Greiz, Gera, Zeitz und Leipzig. 2013 trat der Fluss in Gera über die Ufer, sodass mehrere Stadtteile unter Wasser standen. In Thüringens drittgrößter Stadt galt deswegen Katastrophenalarm. Der Schaden war immens.  © Deutsche Presse-Agentur

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