Unter Uli Hoeneß hätte es das nicht gegeben: Der Ehrenpräsident des FC Bayern München ärgert sich über den Stoff, den der deutsche Rekordmeister den Medien für deren "Käfige voller Narren", wie er Transfershows nennt, bis zum letzten Tag der Wechselfrist geliefert hat. Sein Zeitplan sähe anders aus.
Bayern Münchens Ehrenpräsident
"Von Ausnahmefällen abgesehen, sollten wir in Zukunft am letzten Transfertag nicht mehr mitten im Geschehen sein. Früher haben wir über diesen Deadline Day gelacht", sagte Hoeneß der "Süddeutschen Zeitung". Transfershows im Fernsehen nannte der 71-Jährige einen "Käfig voller Narren".
Transfers idealerweise bis zum Trainingsstart
Aus Sicht von Hoeneß sollten Transfers idealerweise künftig bis zum Trainingsstart oder spätestens bis zum 1. August vollzogen werden. Nach dem Ende des Sommer-Wechselfensters am 1. September sei die Verwendung des Wortes "Transfer" nun "bis zum 1. Dezember unter Strafe gestellt", sagte Hoeneß demnach auch mit einem Schmunzeln. Er wünsche sich, dass alle Beteiligten jetzt das verbindende Potenzial des späten 2:1-Sieges am dritten Spieltag bei Borussia Mönchengladbach nutzbar machten.
Tags zuvor war eine Verpflichtung von Trainer
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